German Birdgang
Backstories

Fanclubizzle Talkerizzle: German Birdgang

Weiter gehts mit der zweiten Runde unserer Interviewserie „Fanclubizzl Talkerizzle“, in der wir dir die besten NFL – Fanclubs in Deutschland vorstellen! Nachdem uns letzte Woche die German Titans mit ihrem beeindruckenden Fanwissen überzeugt haben, steht uns mit der German Birdgang diesmal ein Fanclub Rede und Antwort, der selbst in den USA schon für Wirbel gesorgt hat. Warum die London Games für die Birdgang alles veränderten und wieso auf einmal die Mitglieder des Fanclubs selbst Autogramme geben mussten, kannst du hier erfahren.

German Birdgang Logo

Stell uns doch bitte erstmal die German Birdgang vor. Was macht Ihr? Wie viele Leute seid Ihr ? 

Insgesamt besteht unser Team aus 11 Personen, die in unterschiedlichen Bereichen als Team arbeiten. Wir haben Grafiker, Redakteure, sowie Leute, die sich um unsere Social Media – Accounts bei Facebook, Twitter und seit neustem auch Instagram kümmern. Wir arbeiten rund um die Arizona Cardinals, versuchen alles was das Team betrifft zusammenzutragen und darüber zu informieren. Weil zu uns auch Leute aus Österreich, der Schweiz und Dänemark gehören, achten wir darauf, auch diese Fans immer auf dem Laufenden zu halten.

 

Das letzte Cardinals – Spiel in London war für euch ein ziemlicher Game-Changer, oder ?

Ja, das kann man sagen, London ist und bleibt unvergesslich! Vor zwei Jahren ging es los mit der German Birdgang und der Anfang war wirklich schwer. Nachdem sich aber das tolle Team gefunden hatte, das es heute gibt, war schon im letztem Jahr ein deutliches steigendes Interesse an unserem Club festzustellen. Als dann das London Game angekündigt war, war uns klar, dass wir ein Club-Treffen machen würden. Binnen kürzester Zeit meldeten sich 30 Leute für das Treffen in London an, einfach unglaublich. Kurz vorher präsentierten wir der Öffentlichkeit unser German Birdgang-Wappen und ließen T-Shirts mit dem Logo bedrucken. Diese Shirts trugen unsere Teammitglieder in London – und dort war der Wahnsinn los.

Schon am ersten Tag konnten einige von uns entspannt in einem Pub mit dem ehemaligen Cardinals-Head Coach Bruce Arians, General Manager Steve Keim und Vice President Mike Bidwill beim Feierabend-Bier quatschen. Einen Tag später durften wir bei einer offiziellen Veranstaltung einen Teil des Teams kennenlernen, darunter waren Chandler Jones, Haason Reedick und natürlich auch wieder Bruce Arians. Besonders in unserer Erinnerung blieb der Moment, als Bruce Arians sich bei den internationalen Fans für den Support bedankte und die German Birdgang dabei als erstes erwähnte. Als wäre das noch nicht genug gewesen, twitterte der offizielle Account der Cardinals wenige Sekunden später ein Foto von uns und verlinkte uns auch noch!

Tyran Mathieu
Eine exclusive Autogrammstunde mit Tyrann Mathieu

Das veränderte alles: bei einer Autogrammstunde mit Tyrann Mathieu wollten die Leute auf einmal nicht nur Fotos mit dem Honeybadger, sondern auch mit uns machen – dies nachdem wir eine German Birdgang-Fahne ausgepackt hatten. Bei der gleichen Gelegenheit sprach uns ein Reporter der NBC12 News aus Phoenix, Arizona an, der uns interviewen wollte. Tatsächlich landeten wir mit der Birdgang in den Abendnachrichten. Den ganzen Trubel hatte natürlich auch die bei der Autogrammstunde anwesende Security mitbekommen, welche uns als letzte an diesem Tag zum Honeybadger durchließ, der uns bereitwillig Autogramme gab. Für uns ging es dann wieder zu einem Pub, in dem die Cardinals-Fans gemeinsam feierten und wir mal wieder für Fotos und Bilder lächeln durften. Auf dem Weg zum Pub trafen wir ganz nebenbei Michael Bidwill, der uns freundlich begrüßte und nur meinte: „Na Jungs, auch auf dem Weg zur Feier?“. Im ersten Moment sahen wir ihn uns ungläubig um, dann war die Freude natürlich riesengroß.

Die German Birdgang im Interview mit NBC12
Die German Birdgang im Interview mit NBC12

Am Gameday trafen wir uns vor dem Spiel im Pub und liefen gemeinsam zum Stadion. Zuerst dachten wir, es kommen nur ein paar Leute – doch binnen weniger waren es 50 rote Schlachtenbummler, die mit uns als German Birdgang zum Stadion gingen. Es wurde gesungen und gelacht, das war schon wahnsinnig geil.

Auch langfristig wirkte London noch nach: Mittlerweile haben uns fast 1.500 Leute bei Facebook geliked, 766 Follower folgen uns auf Twitter. Das sind Zahlen und eine Resonanz, die wir uns niemals erträumt hätten und es ist einfach toll. Als nächstes großes Projekt steht für uns die offizielle Vereinsgründung und ein weiteres Birdgang-Treffen an, das diesmal aber in Deutschland stattfinden wird. 

 

Inwiefern unterstützt euch die Franchise denn aktuell?

Aktuelle Unterstützung von der Franchise bekommen wir auf Facebook und Twitter, wo wir regelmäßig verlinked werden. Zudem liegt uns ein Angebot für vergünstigte Gruppentickets seitens der Franchise vor, die uns schon indirekt angekündigt hat uns besonders gut zu behandeln, wenn wir es denn mal in die USA schaffen.


Werbung

Wie viel Potential haben die Cardinals denn aus eurer Sicht mit ihrem neuen Quarterback Josh Rosen und den anderen Draft – Neuzugängen ?

Vorteil in dieser Saison ist, dass man unberechenbarer ist. Die Offensive mit Bradford oder Rosen muss sich erst finden aber sie haben gute Waffen. Von Rosen halte ich persönlich viel, aber gebt ihm Zeit und keinen Druck. Larry Fitzgerald ist hungrig in seinem wohl letzten Jahr der nunmehr fitte David Johnson hat auch richtig Bock. Christian Kirk kann eine Waffe werden und auch Ricky Seals-Jones darf sich gerne weiter so gut entwickeln. Defensiv sehe ich aufgrund des Abgang von Mathieu einige Fragezeichen und man kann nur hoffen, dass diese bald zu Ausrufezeichen werden.

 

Carson Palmer, der legendäre Ex – Quarterback der Cardinals, genießt momentan das Leben in den Bergen von Idaho. Wird er nochmal eine offizielle Rolle in Arizona übernehmen?

Ich kann mir schon vorstellen, dass sich Carson in ein paar Jahren mal an den Trainerjob wagt, aber erstmal wird er jetzt die Familienzeit und ein Leben ohne Sportverletzungen genießen. Vielleicht erleben wir ihn stattdessen zukünftig hinter dem Mikrofon, das ist ja gerade ein Trend unter Ex – Quarterbacks.

Werbung

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.