Gronkowski
New England Patriots

Gronkowski bleibt Patriots – Training fern, fordert mehr Bonus

Wie geht es weiter für Rob Gronkowski bei den Patriots in der neuen Saison ? Während der Tight End der Franchise aus Boston nämlich derzeit lieber auf dem Dirt Bike und im Wrestling – Ring von sich reden macht, haben seine Teamkollegen bereits das Training aufgenommen. Die Gründe dafür hängen aber nicht nur mit den stockenden Vertragsverhandlungen zusammen.

Der Guererro – Krieg ist noch lange nicht zu Ende

Die Stimmung in Foxborough ist mal wieder auf dem Tiefpunkt- Hintergrund ist erneut der Streit rund um Alex Guerrero, dem persönlichen Physiotherapeuten und Fitnesstrainer von Tom Brady. Dessen eigenwillige Trainingsmethoden und alternativen Heilansätze entsprechen nämlich so gar nicht den Vorstellungen einiger Franchise – eigener Mediziner, aber vor allem nicht denen des Patriots Head Coach Bill Bellichick, weshalb dieser immer wieder versucht, gegen Guerrero vorzugehen. Dies führte in der Vergangenheit beispielsweise dazu, dass der Fitnesstrainer mal des Patriots – Gelände verwiesen wurde und sich nicht mehr der Mannschaft nähern durfte – mit Ausnahme von Tom Brady.

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Öffentliche Demütung

Zum großen Ärger von Bellichick gefallen aber offenbar nicht nur dem Quarterback der Pats, sondern auch einigen weiteren Spieler der Franchise die Methoden des Alex Guerrero. Unter diesen Spielern befindet sich auch Gronkowski, weshalb Bellichick während des Trainingslagers zur Vorbereitung der vergangenen Saison den Tight End vor der versammelten Mannschaft im ruppigen Ton zurechtwies. Den Anlass dafür gab dessen schwache Trainingsperformance im Juli 2017, weshalb Bellichick das Training Gronkowskis als „ineffizient“ bezeichnete und einen Zusammenhang zu Guerrero und dessen Trainingsmethoden herstellte.

Wer glaubt, dass es sich bei dieser Geschichte um ein längst abgeschlossenes Kapitel handelt, täuscht bei weitem. Denn anstatt die Angelegenheit endgültig beiseite zu legen, wurde in Foxborough einfach nicht mehr über den Vorfall gesprochen. Stattdessen überließ man es Gronkowski und ein Stück weit auch Brady, über die letzte Saison hinweg an der Kränkung zu knabbern.


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Gronkowski fordert neue Boni

Wenn Gronkowski sich jetzt also nicht an dem derzeit abgehaltenen, freien Training beteiligt, ist das nur allzu nachvollziehbar. Einerseits möchte sich der Tight End nämlich auch in seinem letzten Vertragsjahr ergänzende, finanzielle Anreize in den Vertrag schreiben lassen und hat sich in dieser Sache noch nicht mit den Patriots einigen können. Anderseits dürfte seine Abwesenheit ein bewusstes Signal Richtung Bellichick sein – dass dieser eben nicht mit Gronk machen kann, was er will. Seine trotzigen Antworten an Journalisten im Bezug auf diesen Vorgang deuten jedenfalls darauf hin.

Was aber fordert Gronkowski? Fakt ist, dass der 28jährige in der kommenden Saison 8 Millionen Dollar Grundgehalt verdienen wird und dass sich die Patriots im letzten Jahr mit Gronk auf ergänzende Boni von 5,5 Millionen Dollar einigten. In der Saison 2017 / 2018 verdiente er somit rund 11 Millionen Dollar. Auch wenn Details der Verhandlungen nicht bekannt sind, dürfte sich auch die neue Einigung in diesen Dimensionen bewegen.

Freiwilliges Training? Hand me my machine gun!

Statt wie seine Teamkollegen im aktuell 13 Grad kühlen Boston zu frösteln, macht Gronkowski derzeit das einzig richtige in seiner Situation – er genießt das Leben als reicher junger Mann. Neben seinem schon erwähnten Ausflug in die Welt der Dirtbikes gehören auch ausgedehnte Reisen, beispielsweise auf die Bahamas, zu seinem Offseason – Programm. Selbst Gerüchte über einen Wechsel Gronkowskis von der NFL in die Wrestling – Liga WWE halten sich hartnäckig.

Der vorläufig letzte Höhepunkt in dem nebenbei auch sehr öffentlich zelebrierten Fernbleiben der Patriotschen´ Traingsanlagen: Minigun – Ballern mit dem Regisseur der A – Team – Filme. Eigentlich müsste sich die NFL bei Gronk bedanken, dass er die sonst eher langweilige Offseason mit seinen verrückten Aktionen belebt. Wir tun das gerne. Also: Danke, Rob!

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Foto: El Tiempo, veröffentlicht unter der CC BY 2.0- Lizenz. Es wurden keine Änderungen vorgenommen.

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