Eli Manning
New York Giants

WegAdoo in New York City – wird jetzt alles gut ?

Zeitenwende in New York City: mit dem Rausschmiss des New York Giants Head Coach Ben McAdoo kehrt endlich wieder die Vernunft im Big Apple ein. Der Super Bowl ist zwar futsch, aber die Zukunft sieht rosig aus: unsere Analyse.

Nach all dem Ärger, der Verwirrung und kleinen Skandälchen der letzten Monate läutete Steve Spagnuolo, der neue Head Coach der Giants, bei seiner ersten Pressekonferenz den Beginn einer neuen Zeitrechnung mit einer schnörkellosen Erklärung ein: ja, Eli Manning sei ab sofort wieder der Starting Quarterback der New York Giants, denn sein Bauchgefühl sage ihm dass dies die richtige Entscheidung sei.

„Spags“ nennt die Presse den ehemaligen Defensive Assistant der Baltimore Ravens, der seit 2015 in New York als Defensive Coordinator arbeitet und in seiner langen Karriere auch in Deutschland bei der Frankfurt Galaxy 1998 als Defensive Coordinator und Linebackers Coach tätig war. Der 58jährige stammt aus dem verträumten Whitinsville, Massachusetts, das höchstens für seinen großen Friedhof bekannt ist. Schon 1983 begann Spagnuolo seine Karriere als Praktikant bei den Washington Redskins und nach zahlreichen Stationen in der NCAA und der NFL Europe startete er 1999 erstmals als Defensive Assistant bei den Philadelphia Eagles und damit in der NFL.

Doch zurück zum Ausgangspunkt.

Endlich wurden diese Woche die Gebete zahlreicher Giants – Fans erhört, denn Owner John Mara griff in dieser Woche hart durch und feuerte HeadCoach McAdoo, sowie General Manager Gerry Reese. Schon lange hatte der Head Coach das Team verloren, was dieses auch offen zur Sprache brachte – man denke nur an die Geschichten rund um Dominique Rodgers-Cromartie und Janoris Jenkins, unsinnig getimte Trainingseinheiten und die Batterie an finanziellen Strafen, die auf die Giants – Spieler niederprasselten.

Seinen eigenen Todesstoß gab sich McAdoo mit dem selbst erbrachten Beweis einer einfachen Tatsache: nur weil man den Spieler mit dem besten Ruf der Franchise auf die Bank setzt, gewinnt auch keine Spiele. Die unmögliche Behandlung des beschriebenen Quarterbacks Eli Manning erhöhte den Druck auf den Besitzer offenbar so sehr, dass John Mara zum ersten Mal seit 1976 einen Trainer feuerte. Die Rolle des General Managers übernimmt im übrigen Kevin Abrams. In einer Pressekonferenz am Montag erklärte Mara dazu lapidar: „It’s really been a perfect storm this season. Everything that could have gone wrong has gone wrong so far this season. It’s just one of those things you just have to live through, and suck it up, and make whatever changes you have to make and go on.“

Wenige Stunden später nach der Pressekonferenz des Head Coach trat auch Eli Manning vor die Kameras, bedankte sich für die Entscheidung Spagnuolos und unterstrich abermals, dass er unbedingt spielen möchte. Sein erklärtes Ziel für die letzten verkündete der Quarterback in seinem letzten Satz: erstmal keine Spiel mehr verlieren.

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Update:
Zwischenzeitlich hat sich auch der Ex – Coach Ben McAdoo zu Wort gemeldet:

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