Kaepernick - Kontroverse
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Kaepernick – Kontroverse: Nimmt ihn nun doch ein Team?

++++ UPDATE 1: Auf dem Instagram – Account des Kult – Regisseur Spike Lee befand sich noch bis vor wenigen Minuten ein Selfie mit Kaepernick, welches mit folgender Beschreibung unterlegt war: „Big Love Shoutout To The Head Coach Pete Carroll For Signing My Brother Colin Kaepernick To The Seattle Seahawks. The Truth Is On Your Side. Much Success For The Coming NFL Season“. Dies könnte bedeuten, dass der Quarterback bereits bei Seattle unterschrieben hat. ++++

+++ UPDATE 2: Jason La Canforna von NFL Today will erfahren haben, dass ein Signing Kaepernicks derzeit ausgeschlossen ist:

Jeder kennt diesen Jungen, der beim Sport immer als letztes ins Team gewählt wurde. Während es bei dem armen Tropf aus der Schule oft an der sportlichen Inkompetenz lag, dürfte es im Falle Kaepernick vor allem die soziale Kompetenz sein, die ihn aktuell in seine schwierige Position gebracht hat. Laut NFL Insider Ian Rapoport könnte sich das Blatt aber jetzt wenden.

So habe Kaepernick gemeinsam mit einer Gruppe weiterer Quarterbacks an einem Training bei den Seattle Seahawks teilgenommen um sich auf eine Stelle als Backup für Russell Wilson zu bewerben. In der Tat stehen die Chancen für ein Combaekernick (ha, ha) gar nicht so schlecht, denn sowohl Seattles Head Coach Pete Caroll als auch Michael Bennett, der Defensive Lineman der Seahawks, hatten sich in der Vergangenheit wohlwollend über den Quarterback geäußert.

Kaepernick würde perfekt nach Seattle passen, denn das Team pflegt eine offene Kultur und solidarisierte sich indirekt mit dem Anliegen des Quarterback und brachte dies auch zum Ausdruck. So hakten alle Spieler als Symbol für die Gemeinschaft beim Spiel gegen die Dolphins ihre Arme in einander, dies als die Nationalhymne abgespielt wurde. Später kommentierte Seattles Wide Receiver Doug Baldwin den Vorgang mit dem folgenden Video auf Twitter:

Selbst in der Stadtverwaltung von Seattle setzt man sich dafür ein, den Quarterback in die Stadt zu holen. So lancierte Kshama Sawant, Mitglied des Stadtrats mit einem offenen Brief an Pete Carroll eine eigene Kampagne in der Sache.

Trotz aller Eindeutigkeit: ob die Seahawks Kaepernick letztlich wirklich nehmen werden, ist derzeit absolut offen.

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