Weekly Interception
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Weekly Interception: noch 59 Tage!

GREEN 80, GREEN 80, HUT HUT – nur noch 59 Tage bis zur neuen Saison, lange ist es nicht mehr hin! Immer schneller rast die Uhr jetzt Richtung des magischen 7. September, dem großen Tag, an dem die neue Saison der NFL beginnen wird. Damit du dich jetzt schon auf die Season 2017/2018 einstimmen und vor allem vorbereiten kannst, versorgen wir dich ab sofort einmal pro Woche mit den wichtigsten Kurzmeldungen aus der NFL.

NFL: Nach eigenen Angaben beabsichtigt die NFL im Jahr 2019 das Eröffnungsspiel der neuen Saison in China durchzuführen, sieht sich aber „noch zahlreichen Hürden“ gegenüber. Schon im Jahre 2007 hatte die Liga erfolglos versucht, ein Spiel im Reich der Mitte zu organisieren. Laut SB Nation hatte die NFL ein solches Spiel eigentlich für 2018 avisiert, dann aber wegen des verspäteten Umzugs der Rams wieder derartige Pläne geändert.

Die NFL hat mit Terri Valenti die zweite weibliche Schiedsrichterin in drei Jahren eingestellt ( ja, richtig gelesen ). Valenti wird zudem die erste weibliche Replay – Schiedsrichterin sein, die es in der Liga jemals gab. Irgendwie sollte die NFL sich mal ganz dringend mit dieser neuen Errungenschaft namens Frau am Arbeitsplatz beschäftigen.

Tennessee Titans: Das Nissan Stadium, in dem die Heimspiele der Franchise stattfinden, befindet sich in einer absolut zentralen Lage in Nashville. So zentral, dass die Spielstätte bei den Feierlichkeiten zum 4. Juli häufig als Abschussbasis für das große Feuerwerk anlässlich des amerikanischen Unabhängigkeitstag genutzt wird. Weil es die Stadtverwaltung von Nashville in diesem Jahr mal allen zeigen wollte, feuerten die städtischen Pyrotechniker mit rund 60.000 Granaten das größte Feuerwerk der USA ab. Dass es bei soviel Bumm Bumm auch mal zu Querschlägern kommen kann hatte man in Nashville wohl erwartet, doch dass diese gleich mehrere Sitzreihen im Nissan Stadium in die Luft jagen würden, überraschte die Verantwortlichen dann doch. Weil die Reparaturen aber mutmaßlich einfach und schnell erledigt werden können, müssen bereits geplante Events nicht verschoben werden.

Indianapolis Colts: Rollt ein massiver Skandal auf die Franchise aus Indiana zu? Möglich, denn in einem Interview mit dem Indy Star plauderte Tarik Glenn kürzlich mal eben so aus dem Nähkästchen. So erklärte der ehemalige Offensive Tackle, dass die Offense der Colts in Peyton Mannings erster Saison 1998 heimlich Hörgerät benutzte, weil der Rookie Querterback damals noch keine stummen Absprachen verstand – eine massive Regelverletzung. Ob die NFL in der Angelegenheit jetzt eine offizielle Untersuchung einleiten wird, ist aktuell noch nicht bekannt.

New England Patriots: Nach Monaten des Schweigens hat sich Tom Brady nunmehr zu den Spekulationen rund um die verschwiegenen Gehirnerschütterungen, die der Quarterback in den letzten Monaten laut seiner Frau Gisele Bundchen erleiden musste, gegenüber ESPN geäußert. So verleugnete Brady überraschenderweise die Anschuldigungen keineswegs, sondern betonte stattdessen, was für eine fürsorgliche Frau er habe. Bedeutet das also, dass er die Aussagen Bundchens damit bestätigt hat? Das bleibt auch weiterhin unklar.

Nike hat Widerspruch gegen die Registrierung des neuen Logos der Kleidermarke Gronk Nation von Rob Gronkowski eingelegt, weil dieses zu sehr an ein firmeneigenes Label erinnere. Nach offiziellen Angaben sei man aber auf Seiten des Sportartikelherstellers durchaus an einer gütlichen Einigung interessiert. Betrachtet man die beiden Logos jedenfalls genauer, kann man sich kaum vorstellen, warum Nike hier auf die Barrikaden geht 😉 :

Pittsburgh Steelers: Den Fuckup der Woche hat definitiv Artie Burns hingelegt, der sich mit abgelaufenen Nummernschildern, ohne Führerschein und mit 1.000 Dollar Schulden wegen nicht bezahlter Bußgelder wegen Fehlverhaltens im Straßenverkehr ernsthaft in einem Auto durch die Straßen von Miami Beach bewegte. Das Miami Police Departement beantworte diesen automobilen Gotteskomplex mit einer Freifahrt in den Knast, wo der Cornerback direkt über Nacht bleiben durfte. Erst nach der Zahlung einer Kaution in unbekannter Höhe wurde Burns wieder freigelassen.

Oakland Raiders: Eine neue Woche, eine neue sensationelle Vertragsverlängerung – diesmal hat das goldene Glück im Hause Gabe Jackson zugeschlagen, der in den nächsten fünf Jahren 56 Millionen Dollar in Kalifornien verdienen kann. Das üppige Gehalt macht Jackson gleichzeitig zum drittbest bezahlten Guard der Liga, was er laut Pro Football auch dem Umstand verdienen soll, dass Derek Carr bei seinem Deal angeblich weniger Geld verlangt hätte, damit Teamkollegen wie Jackson noch gesigned werden könnten. Trotzdem handelt auch Carr hier nicht ganz uneigennützig, denn der Quarterback betrachtet den Guard vor allem als entscheidenden Faktor in der Pass Protection. Unter dem Strich bleibt jedenfalls festzuhalten, dass sich die Raiders Draft Class von 2014 schon jetzt dank stattlicher Verträge mit Fug und Recht selbst als das Cash Money Team bezeichnen darf.

Das Ausmaß in dem Marshawn Lynch Liebe zurück an seine Community gibt, sucht wirklich seines gleichen. Nach seiner „Free Haircuts“ – Aktion erklärte der gut gebaute Gutmensch nämlich kürzlich per Twitter, dass er 2.000 Kids für einen Tag ermöglichen werden wird, einen Wasserpark in San Jose zu besuchen. Die Kids, so Beastmode, könnten sich ihre Tickets einfach im Beast Mode Apparel Store in Oakland abholen – was zeigt dass das Ganze auch nebenbei eine ganz nette Werbeaktion für die Kleidermarke des Football – Spielers darstellt. Nicht so gut lief es für Beastmode hingegen bei einem Fußballspiel, das er in Schlappen nach nur wenigen Sekunden wieder verlassen musste, weil er eine rote Karte wegen eines absichtlichen Handspieles bekam:

Eine Gruppe hartgesottener Raiders – Fans, sowie sich mit dem Anliegen solidarisierende Geschäftsleute versuchen offenbar per Klage die Franchise dazu zu zwingen, das Teamlogo sowie dessen Namen für immer in Oakland behalten zu können. Gemeinsam mit dem New Yorker Staranwalt James Quinn will die Initiative zunächst alle Anträge und Vereinbarungen der Franchise genauer unter die Lupe nehmen.

Dallas Cowboys: Wegen nachgewiesenem Doping wurde Defensive End David Irving von der NFL kürzlich für vier Spiele gesperrt. Irving reiht sich ein in eine lange texanische Serie von Suspendierungen wegen des Missbrauchs von Dopingmitteln, was die Cowboys mit 12 gesperrten Spielern zum zweitmeisten Dopingsünder der NFL macht. Weil mit ganzen 17 Kandidaten die Position des Defensive Lineman in Dallas aber tiefer als der Marianengraben ist, trifft die Franchise diese Sperrung nicht ganz so hart. Als besonders heißer Ersatzkandidat wird aktuell Taco Charlton gehandelt, im Gespräch sind außerdem Charles Tapper, Damontre Moore und Benson Mayowa.

Atlanta Falcons: Aktuell scheint es gerade ein neuer Hype unter NFL – Fans zu sein, ihre Fanliebe auf immer extremere Weise unter Beweis zu stellen. So ließ sich ein gewisser Chadd Wallen einen Zahn mit einem Falcons – Logo implantieren lassen. So sah das Ganze dann aus:

Baltimore Ravens: Nachdem Darren Waller zum zweiten Mal in zwei Jahren gegen die Substanzrichtlinie der NFL verstoßen hat, wurde er nunmehr für ein Jahr ohne Bezahlung gesperrt, was den Tight End rund 642.000 Dollar kosten wird. Besonders schmerzhaft ist der Verlust auch für die Ravens, die auf der Position immer wieder mit großem Verletzungspech leben mussten. Wer aber ist eigentlich das Team mit den meisten Sperren wegen Dopings? Richtig, die Franchise aus B-More mit ganzen 13 suspendierten Spielern! Bisher waren es vor allem die Seahawks, die wegen ihrer häufigen Dopingsperren den bösartigen Spitznamen „Seaderall Cheathawks“ verliehen bekamen – ob die Ravens künftig nun als nächstes von den Fans der Liga in die Dopememore Steravens umbenannt werden, stand zum Redaktionsschluss noch nicht fest.

Philadelphia Eagles: Irgendwas macht der gute Dorial Green – Beckham falsch, denn in seiner dritten NFL – Saison muss er sich nunmehr das dritte Team suchen. Was aber besiegelt immer wieder das Schicksal des Wide Receivers ? Laut dem Eagles Head Coach Mike Mularkey könnten es vor allem die Unzuverlässigkeit und die mangelnde Trainingsbereitschaft , was sich mit 36 Catches bei 392 Yards definitiv auch auf dem Spielfeld zeigte. Wer jetzt noch bereit ist Green – Beckham zu signen ist fraglich, unbestritten sind jedenfalls seine athletischen Fähigkeiten. Vielleicht könnte es ja was bei den Los Angeles Rams werden, die in der NFL gerade sowas wie das Hotel zur letzten Hoffnung sind.

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