Weekly Interception
NFL News

Weekly Interception: noch 75 Tage!

GREEN 80, GREEN 80, HUT HUT – nur noch 75 Tage bis zur neuen Saison, lange ist es nicht mehr hin! Immer schneller rast die Uhr jetzt Richtung des magischen 7. September, dem großen Tag, an dem die neue Saison der NFL beginnen wird. Damit du dich jetzt schon auf die Season 2017/2018 einstimmen und vor allem vorbereiten kannst, versorgen wir dich ab sofort einmal pro Woche mit den wichtigsten Kurzmeldungen aus der NFL.

NFL: Um gute Leistungen in den Praxiseinheiten zu belohnen, haben sich zahlreiche Teams, darunter die Tennessee Titans, die Bears, die Texans und die Rams, entschlossen, die Trainingscamps um einen Tag zu verkürzen.

Miami Dolphins: In Miami nimmt man das Thema politische und soziale Verantwortung offenbar sehr ernst. So möchte die Franchise aus Florida bis zum nationalen Wählerregistrierungstag am 27ten September das erste Team der Sportgeschichte sein, dessen Spieler geschlossen für die nächsten US – Wahlen registrieren sind. Daher besuchte Martin Luther King III, der älteste Sohn des verstorbenen Bürgerrechtler, auf Einladung von GM Chris Grier das Minicamp Dolphins. Ziel der Aktion war es, die Spieler dazu zu motivieren, sich noch in den Räumen der Dolphins für die nächsten Wahlen zu registrieren – tatsächlich taten dies dann auch 90% des Team. Als Vorbilder, so die Hoffnung, könnten die Spieler auch andere US – Bürger dazu motivieren es ihnen nachzumachen, was letztlich für mehr Beteiligung der Amerikaner an ihrer Demokratie sorgen soll.

Mögen Delfine eigentlich Bienen? Auch wenn wir diese Frage vor der Veröffentlichung dieser Kolumne nicht mehr klären konnten, bleibt festzuhalten, dass das Minicamp der Dolphins wegen dieser unerwünschter Besucher für einen ganzen Tag unterbrochen werden musste:

Bereits am Tag danach war der Besuch auf magische Weise wieder verschwunden – wenn das im echten Leben doch auch so einfach gehen würde!

New Orleans Saints: Drei Tage Minicamp dauerte es, dann hatte Tony McDaniel, Defensive Tackle, die Saints überzeugt ihn zu signen. Der 32jährige Veteran erfuhr die frohe Botschaft vollkommen unvermittelt, als er nach dem Training in der Umkleidekabine von einem Vertreter der Franchise in die Geschäftsführung zur Vertragsunterzeichnung abgeholt wurde. Der Deal kommt nicht von ungefähr, denn McDaniel hatte im letzten Jahr mit 43 Tackles bei den Seahawks eine grandiose Saison. Das Signing unterstreicht abermals die Unsicherheit der Saints im Bezug auf die Zukunft von Defensive Tackle Nick Fairley, dessen Herzprobleme derzeit Anlass zur Sorge sind.  Mit den bei McDaniel auf zwei Meter verteilten 138 Kilo haben die Saints jetzt ein ziemlich großes Trostpflaster am Start.

Trotzdem gibt es für die Saints keine Entwarnung, denn das Verletzungspech bleibt NOLA erhalten – mit einem Riss in der Gelenkpfanne der Schulter fällt Terron Armstead jetzt erstmal für etwa 4 -6 Monate komplett aus. Bereits in der letzten Saison verbrachte der Left Tackle wegen einer Knieverletzung Wochen auf der Injured Reserve List. Die drängendste Frage ist nun also, wer Drew Brees in der neuen Saison beschützen wird: als Alternativen sind derzeit die Offensive Tackles Khalif Barnes und Ryan Ramczyk im Gespräch.

Carolina Panthers: Die Stimmung bei den Panthers ist gut, offensichtlich sogar sehr gut:

Indianapolis Colts: Nach einem Sturz beim Trainingscamp der Colts hat die Franchise den gerade erst gesignten Christine Michael auf die Injured Reserve – List gesetzt und mit Troymaine Pope einen neuen Running Back angeheuert.

New York Jets: Die große Wide Receiver – Purge scheint in New York jetzt endgültig zu sein, denn mit Marquess Wilson gibt es im Big Apple endlich wieder Wideout – Nachschub. Der ehemalige Chicago Bear hat durchaus athletische Qualitäten, aber mindestens genauso auch seinen eigenen Kopf. So hagelte es in der College – Zeit Strafen und Sanktionen für sein Verhalten, seit seiner Profi – Zeit ist auch immer wieder sein Fuß ein Thema, der ihn schon mehr als drei Mal für längere Zeiträume außer Kraft gesetzt hat. Aktuell hat der Wide Receiver seit dem Beginn seiner Karriere durchaus passable 777 Receiving Yards und 3 Touchdowns bei 56 Receptions auf der Uhr. Insgesamt ist Wilson also ein benötigter Neuzugang für die Jets, dessen Mehrwert aber letztlich im wahrsten Sinne des Wortes mit den Füßen entschieden werden wird.

Minnesota Vikings: Wie macht man einen Fullback froh? Natürlich am besten mit einem Paar Yeezy Boost 350 V2 Cream White ! Weil dies auch Adrian Peterson weiß, schenkte er seinem Kollegen John Kuhn diese Delikatessen :

Detroit Lions: Rund 247.000 Dollar wird Defensive Tackle Khyri Thornton seine Sperrung in den ersten sechs Spielen wegen eines Verstoßes gegen die Regeln zur Einnahme von Substanzen kosten. Für die Franchise ist das aber kein Drama, da die Lions insgesamt in der Defense gut aufgestellt sind. Um welche Substanz es sich übrigens genau handelt ist nicht bekannt – Kombucha – Tee war es jedenfalls nicht 😉 .

Mit den Zugängen Linemen Cyrus Kouandjio und Greg Robinson baut die Franchise aus Michigan weiter die Offensive um, denn gleichzeitig haben Arturo Uzdavinis ( Offensive Tackle ) und Jimmy Landes ( Long Snapper ) die Lions verlassen. Grund dafür ist der verletzungsbedingte Ausfall von Left Tackle Taylor Decker der wegen eines Risses in einem seiner Schulterblätter mindestens sechs Monate nicht mehr spielen wird. Der Move erhöht letztlich den Wettbewerb um die Startposition des Left Tackle, was absolut Sinn macht. Weil die Aktion auch noch zu einem vertretbaren Tarif realisierbar war, dürfte es sich hierbei um einen No Brainer für die Lions halten.

Tennessee Titans: Wir wir kürzlich berichteten hat Erick Decker vor sechs Tagen die Jets verlassen, jetzt hat er in Nashville eine neue Heimat gefunden. Mit 5.253 Receiving Yards und 52 Touchdowns in sieben Jahren Karriere ist der Wide Receiver ein durchaus interessanter Zugang – wenn, ja wenn der gute Decker gesund ist. Das war er in der letzten Saison leider nämlich viel zu selten, weshalb er 2016 gerade einmal drei Spiele absolvierte. Es bleibt also spannend in der Sache Decker.

Washington Redskins: Nachdem der Supreme Court zu dem Schluss gekommen ist dass „die Eintragung beleidigender Markennamen nicht verweigert werden kann„, dürfte das Team vorerst auch weiterhin bei seinen Namen bleiben. Diesen betrachten verschiedene Interessengruppen indigener Amerikaner allerdings als diskriminierend.

In Other News: Das Wort „akward“ bedeutet im Englischen soviel wie „peinlich, unangenehm“. So kann zum Beispiel eine Situation akward sein, in der dein sonst eher steifer Chef auf eigenartige Weise so tut, als wäre er dein Kumpel. Und jetzt stell dir vor du bist Wide Receiver für die Steelers und dein Boss ist der NFL – Commissioner Roger Goodell:

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