Nick Foles für Carson Wentz
Philadelphia Eagles

Nick Foles wird es schaffen- aus diesen Gründen

Es ist genau das Szenario, dass man in Philly immer verhindern wollte und jetzt doch Realität geworden ist – Carson Wentz, Star – Quarterback der Eagles fällt für den Rest der Saison mit einem Kreuzbandriss aus. Mit 3.296 Yards in diesem Jahr war das Jahr für Wentz enorm gut, was den Verlust nur umso schlimmer macht. Das Drama entfaltete sich spät im dritten Viertel – zu diesem Zeitpunkt hatte der Quarterback bereits vier Touchdown – Pässe geworfen und damit den Saison – Rekord der gesamten Franchise geknackt. Während seines Laufes Richtung Endzone wurde der QB dann von gleich zwei Los Angeles Chargers – Spieler so unglücklich zu Fall gebracht, dass er mit großer Geschwindigkeit mit dem Knie auf dem Boden aufschlug.

Nachdem nun also klar ist dass Carson Wentz in dieser Saison nicht mehr spielen wird, steht jetzt auch schon fest, wer der Thronfolger in Philadelphia sein wird: dabei handelt es sich um Nick Foles, der erst in diesem Jahr von den Kansas City Chiefs nach Pennsylvania gewechselt ist. Foles bringt immerhin die solide Erfahrung von fünf Jahren NFL mit, ist aber bei weitem nicht so mobil, was das Spiel der Eagles mutmaßlich auf das Rushing verlagern wird. Wer das jetzt aber für eine Schwäche von Foles hält, täuscht sich gewaltig, denn Nick Foles ist hier um es jetzt nochmal allen zu zeifen.

Warum aber hat Foles das Potential, die Philadelphia Eagles zum SuperBowl zu führen?

1. Nick Foles bisherige Erfolge sprechen eine klare Sprache

Zu den bisher glanzvollsten Momenten im Leben des Quarterbacks gehört sicherlich die 2013er – Saison, in der er auf ein Quarterback – Rating von 119,2 kam (drittbester Wert aller Zeiten in der NFL). Diese Bewertung hatte er einer ganzen Serie von großartigen Spielen zu verdanken, während der er einmal sieben Touchdowns in einem Spiel erzielte und zwei Mal ein Rating von über 140 erreichte. Über seine Karriere kommt Foles bisher auf 9,313 Yards und 56 Touchdowns – nach einer eher schwachen Spielzeit im Trikot der Rams kam Foles bei den Chiefs wieder auf ein Quarterback – Rating von 105.9. Zwar drücken die schwachen Jahre auf seine Gesamtbilanz (QB-Rating: 88.1), doch der Veteran hat schon eindeutig bewiesen, wozu er in der Lage ist.

2. Nick Foles kennt das System der Philadelphia Eagles

Wer war eigentlich der Head Coach in Foles legendärer 2013er – Saison? Richtig, Chip Kelly, dessen Passkonzepte jetzt gerade unter Phillys gegenwärtigem Head Coach Doug Pederson ein Revival erleben. Pedersons großer Mentor war übrigens niemand geringeres als Kansas Citys Coach Andy Reid – unter dem Nick Foles seine 105er – Rating – Saison spielte. Ein echter Double Whammy also für die Eagles, denn der Quarterback ist mit dem System absolut vertraut und kann sich genau deswegen jetzt mit Coach Pederson auf die Verfeinerung desselben konzentrieren.

3. Nick Foles Offensive Line ist einziger Räumpanzer

Das größte Problem für einen nicht sonderlich mobilen Quarterback ist natürlich die gegnerische Defense, die mit allen Mitteln versucht zu verhindern dass der Spielmacher irgendwie den Ball in die Luft steigen lassen kann. Wäre da nicht die O – Line, die einem QB den Weg freiräumt – und im Falle der Philadelphia Eagles kann sich Nick Foles auf einer der stärksten Offensive Lines der Liga verlassen. Center Jason Kelce spielt eine großartige Saison (Pro Football Rating von 91.4), Stefen Wisniewski ist nach seiner leichten Knöchelverletzung wieder fit und zahlreiche weitere Veteranen versuchen alles um Foles das Leben zu erleichtern. Auf der anderen Seite ist mit Jason Peters gerade ein wichtiger Ankerpunkt der Philly O-Line verletzt – sollte diese sich also als Schwachpunkt erweisen, hätte Foles mit LeGarrette Blount und Jay Ajayi hat Foles noch immer ein paar ordentlicher Runningbacks in der Hinterhand.

Foto: Keith Allison, veröffentlicht unter der CC BY SA 2.0 – Lizenz. Es wurden keine Änderungen vorgenommen.

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